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Study Visit Freudenau

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Study Visit zum Donaukraftwerk Freudenau

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Mit dem ersten Schnee des Jahres unternahmen 72 SchülerInnen aus allen drei 5. Klassen des RG/WRG Feldgasse am 19. November 2018 gemeinsam mit Matthäus Siebenhofer von der österreichischen Energieagentur einen Study Visit zum Donaukraftwerk Freudenau.

Das Donaukraftwerk Freudenau ist das letzte Laufkraftwerke flussabwärts in Österreich. Das Wasser der Donau erreicht hier eine durchschnittliche Fallhöhe von 8,6 Metern. Diese Energie wird mithilfe von Kaplanturbinen und Generatoren in Strom umgewandelt.

Die Exkursion führte die SchülerInnen vom Besucherzentrum über die große Generatorhalle bis direkt unter die Turbinen und anschließend zum tiefsten Punkt des Kraftwerks, 30 Meter unter dem Wasserspiegel der Donau.

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Die Reise begann im Besucherzentrum des Kraftwerks. Dort wurden anhand verschiedener Modelle der Bau und die Funktionsweise des Kraftwerks erklärt. Besonders beeindruckend waren hier die gigantischen Zahlen rund um das Kraftwerk. Die an dieser Stelle 250 Meter breite Donau wird auf eine Fallhöhe von über 8 Metern aufgestaut und liefert genug Energie, um über 1.000.000 MWh Strom im Jahr zu erzeugen.

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Nach dem Besucherzentrum ging es, bestückt mit Sicherheitshelmen, weiter in Richtung Maschinenhalle. Dort stehen die Generatorgehäuse für die sechs Turbinen, die im Kraftwerk den Strom erzeugen. Hier konnte man die Bewegung der Turbinen und des Wassers sowohl hören, als auch bei jedem Schritt im Boden spüren. Obwohl wegen sich ändernder Wassermenge nicht immer alle Turbinen in Betrieb sind, kann das Kraftwerk im Schnitt über 234.000 Haushalte mit Strom versorgen.

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Anschließend konnten die SchülerInnen direkt unter dem Turbinengehäuse einige Dinge über die Funktionsweise einer Kaplanturbine lernen. Besonders beeindruckend war hier, dass die Turbinen innen bis knapp 1 mm an das Gehäuse heranreichen, so dass möglichst wenig Energie verloren geht. Auch hier konnte man das Wasser der Donau so laut durchrauschen hören, dass man fast meinen konnte, man sitze selbst in der Turbine.

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Abschließend führte die Exkursion die SchülerInnen noch zum tiefsten Punkt des Kraftwerks - 30 Meter unter der Wasseroberfläche der Donau. Hier vergisst man schon beinahe wieder, dass man sich in einem Kraftwerk befindet, denn in dem knapp einen Meter breiten Tunnel, der unter dem Kraftwerk hindurchführt, wird man leicht von einem etwas beklemmenden Gefühl überrascht.

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Am Ende der Exkursion fanden sich nochmal alle SchülerInnen zu einem Gruppenfoto vor dem Kraftwerkseingang zusammen, bevor sie im Schneegestöber den beschwerlichen Heimweg zur Feldgasse antraten.

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